Alle Themen


Die Mineralbrunnenbranche ist sich ihrer ökologischen Verantwortung bewusst und arbeitet seit Jahren an der Optimierung der CO₂-Bilanz für Mineralwasser durch eine Vielzahl von Maßnahmen. Die Optimierung der Produktionsprozesse und des Flaschendesigns, die Reduzierung der Flaschen- und Kistengewichte, der zunehmende Einsatz von PET-Einwegflaschen mit hohem Recyclinganteil und nicht zuletzt die Inverkehrbringung klimaneutraler Produkte haben die Ökobilanz für das Naturprodukt Mineralwasser signifikant verbessert.

Mehr lesen

Häufig heißt es, dass Leitungswasser höher oder vergleichbar mineralisiert sei als Mineralwasser. Um dies zu belegen, werden in der Regel die Vergleiche ausschließlich zwischen Mineralwasser ohne Kohlensäure (Marktanteil 28 Prozent) und Leitungswasser angestellt. Dabei wird übersehen, dass kohlensäurefreie Mineralwässer eigenen sensorischen und physikalischen Gesetzen unterliegen, die den Mineralstoffgehalt dieser Produktgruppe deutlich beeinflussen kann. Unabhängig von diesen produktspezifischen Besonderheiten hat der Verbraucher an jedem Ort in Deutschland die Möglichkeit, auch bei stillen Mineralwässern aus einer Vielzahl unterschiedlich mineralisierter Mineralwasserprodukte auszuwählen. Er ist nicht wie bei Leitungswasser auf das eine von den jeweiligen Wasserversorgern vor Ort angebotene Leitungswasser angewiesen, dessen Mineralstoffgehalte er in der Regel nicht einmal kennt.

Mehr lesen

Wasseruntersuchung unter verbraucherüblichen Konsumbedingungen

Trinkbrunnen werden in Deutschland immer beliebter und immer mehr werden errichtet. Sie bieten eine kostenlose Möglichkeit, sich mit Trinkwasser zu versorgen. Die Qualität des Trinkbrunnenwassers ist mit der hohen Reinheit eines in Flaschen abgefüllten Mineralwassers nicht vergleichbar.

Mehr lesen

Die Refill-Bewegung bietet aktuell in fast 5.000 Orten in Deutschland den Verbrauchern die Möglichkeit an, einfach Leitungswasser in mitgebrachte Flaschen zum Trinken kostenlos abzufüllen. Überwiegend Einzelhandelsgeschäfte, die durch einen blauen Refill-Aufkleber gekennzeichnet sind, erklären sich großzügig bereit, Menschen ihre mitgeführten Trinkflaschen aufzufüllen. Das klingt komfortabel und kundenfreundlich – aber die Risiken der Wasserqualität werden komplett ausgeblendet.

Mehr lesen

Forscher sehen kein Gesundheitsrisiko für Menschen durch Kunststoffpartikel

Mikroplastik ist überall: in der Atemluft, in Lebensmitteln, im Leitungs- und Mineralwasser, aber auch in den Weltmeeren. Für die Meeresbewohner, die es zu sich nehmen, kann es schädlich sein. Die Langzeitauswirkungen auf den Menschen sind wissenschaftlich hingegen noch nicht ausreichend erforscht. Ein Gesundheitsrisiko hält das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) momentan jedoch für unwahrscheinlich. Dementsprechend existieren keine gesetzlichen Grenzwerte für Mikroplastik in Lebensmitteln, Leitungs- oder Mineralwasser. Weltweit sind zahlreiche Wissenschaftler damit beschäftigt, potenzielle Risiken für die Verbraucher zu untersuchen. Dabei mangelt es derzeit vor allem an einem standardisierten Messverfahren.

Mehr lesen

Keine Transparenzpflicht bei Leitungswasser

Wer genau wissen will, welche Inhaltsstoffe ein Mineralwasser enthält, kann das jederzeit nachlesen. Auf dem Etikett finden sich gesetzlich vorgeschriebene und freiwillige Angaben des Herstellers. Das ist hilfreich, wenn Verbraucher beispielsweise ein besonders natriumarmes Mineralwasser suchen. Bei Leitungswasser ist für den Konsumenten hingegen nicht sofort ersichtlich, was er zu sich nimmt. Er trinkt ein „anonymes“ Produkt. Zwar informieren Wasserversorger auf Anfrage und teilweise auch im Netz über die Inhaltsstoffe, aber selbst auf seiner Wasserrechnung findet der Verbraucher in der Regel keine Angaben über die charakteristischen Inhaltsstoffe des gelieferten Leitungswassers.

Mehr lesen

Warum nur Wasser aus der Tiefe natürlich rein ist

Leitungswasser stammt aus anderen Quellen als Mineralwasser. Während Letzteres unterirdischen Wasservorkommen entstammt, die vor Verunreinigungen besonders gut geschützt sind, besteht Leitungswasser aus Grund- und Oberflächenwasser. Dieses Rohwasser muss im Gegensatz zu Mineralwasser nicht natürlich rein sein und ist in der Regel ohne Aufbereitung nicht genusstauglich. Je nach Qualität reinigen es die Wasserversorger mit einer Vielzahl von Verfahren und Chemikalien, damit Verbraucher es bedenkenlos trinken können.

Mehr lesen

Diese Eigenschaften sind charakteristisch für die einzelnen Wasserarten

Es gibt fünf verschiedene Wasserarten: natürliches Mineralwasser, Heil-, Quell-, Tafel und Leitungswasser. Die jeweiligen Eigenschaften müssen nachgewiesen werden, um die Produktbezeichnung führen zu dürfen. Wegen der regional unterschiedlichen Beschaffenheit der Böden und Gesteinsschichten ist dennoch jedes Wasser einzigartig.

Mehr lesen

Produkte liefern nur bedingt aussagekräftige Ergebnisse

Die am Markt verfügbaren Produkte zur Überprüfung der Leitungswasserqualität sind nur bedingt aussagekräftig. Mit ihrer Hilfe sind bei den einfachen Tests lediglich chemisch-physikalische Analysen möglich. Eine mikrobiologische Untersuchung können sie hingegen nicht leisten. Diese wäre jedoch notwendig, da Bakterien die Trinkwasserqualität erheblich verringern können. Dementsprechend liefern Testkits und Teststreifen nur lückenhafte Aussagen darüber, ob das Leitungswasser schadstoffbehaftet ist oder nicht.

Mehr lesen

Das große öffentliche Missverständnis

Die Auswirkungen der Plastikvermüllung werden weltweit immer deutlicher sichtbar und auch immer stärker thematisiert. Allerdings findet in der Berichterstattung und damit in der öffentlichen Wahrnehmung keine Differenzierung zwischen dem Recyclingsystem des Gelben Sacks und dem Rücknahmesystem der alkoholfreien Getränkeindustrie statt.

Mehr lesen

Interview mit dem Ernährungswissenschaftler Günter Wagner (Dipl. oec.-troph.), Vorstandsmitglied im Deutschen Institut für Sporternährung e.V., Bad Nauheim, und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates im Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) e.V., die größte nicht staatlich geförderte Ernährungs- und Diätetik-Fachorganisation in Deutschland.

Mehr lesen

Viele Kontrollen sind kein Qualitätsmerkmal

Leitungswasser gilt gemeinhin als das bestkontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Doch die vielen Kontrollen sind kein Qualitätsmerkmal. Vielmehr handelt es sich um eine Notwendigkeit, damit der Verbraucher das Leitungswasser in einem genusstauglichen Zustand bedenkenlos trinken kann. Denn Leitungswasser muss zunächst gereinigt und aufwendig aufbereitet werden. Das macht es zu einem „technischen“ Lebensmittel. Im Gegensatz dazu zeichnet sich Mineralwasser durch seine ursprüngliche Reinheit und die Herkunft aus geschützten, unterirdischen Wasservorkommen aus. Deshalb unterscheiden sich die Kontrollen bei den beiden Wasserarten deutlich.

Mehr lesen

In puncto Produktsicherheit kann Leitungswasser mit Mineralwasser nicht mithalten. Denn Mineralwasser ist durch die Glas- oder PET-Flasche von der Abfüllung bis zum unmittelbaren Verzehr vor Verunreinigungen geschützt. Die Risiken für Leitungswassertrinker sind hingegen größer, da über hauseigene Leitungen oder Armaturen Verunreinigungen stattfinden können, für die die Wasserversorger nicht die Verantwortung übernehmen.

Mehr lesen

Das Rücknahmesystem der alkoholfreien Getränkeindustrie als Vorbild für Europa

Im Meer treibender Plastikmüll ist ein Problem. Doch die Plastikflaschen deutscher Mineralbrunnen leisten dazu keinen Beitrag. Vielmehr hat Deutschland mit dem bepfandeten Einweg- und Mehrwegpfandsystem einen vorbildlichen Kreislauf etabliert, der weltweit einzigartig ist. So werden 97 Prozent der Flaschen wiederverwertet. Eine wirksame Maßnahme zum Schutz der Weltmeere wäre deshalb eine Ausdehnung des deutschen Recyclingsystems auf ganz Europa.

Mehr lesen

Nicht preisgünstig und hygienisch anspruchsvoll

Wassersprudler sind der Inbegriff für „kein Schleppen“, keinen Plastikmüll und jederzeit ruckzuck erfrischendes kohlensäurehaltiges Sprudelwasser auf dem Tisch zu haben. Das klingt toll, aber die Realität sieht anders aus. Denn die Freunde von Wasser mit viel Kohlensäure, so die Stiftung Warentest in ihrem Sprudlertest 7/2019, werden enttäuscht sein, denn nur wenige der getesteten Geräte schaffen tatsächlich spritziges Wasser. Selbst die besten getesteten Geräte schaffen hinsichtlich des Kohlensäuregehaltes nur gut 4 Gramm pro Liter und gehören damit eher zu den Medium-Wässern statt zu den spritzigen.

Mehr lesen

Bundesinstitut für Risikobewertung widerlegt im Netz kursierende Gerüchte zu PET-Flaschen

In vielen Artikeln über Risiken der Verwendung von PET-Mineralwasserflaschen ist insbesondere im Internet wiederholt zu lesen, dass der Kunststoff Polyethylenterephthalat (PET) ein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt. Als Begründung heißt es oft, PET enthalte unterschiedliche Giftstoffe und Hormone. Die Folgen seien Kopfschmerzen, Hautausschlag, Durchblutungs- oder Entwicklungsstörungen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), eine Anstalt des öffentlichen Rechts und höchste deutsche Institution zur wissenschaftlichen Bewertung der Lebensmittel- und Produktsicherheit, kommt im Gegensatz zu den vermeintlichen Experten zu dem Ergebnis, dass der Genuss von Mineralwasser aus PET-Flaschen gesundheitlich unbedenklich ist.

Mehr lesen

Der Unterschied zwischen Mineralwasser und Leitungswasser

Auf den ersten Blick könnte man Leitungs- und Mineralwasser glatt verwechseln. Doch es sind zwei komplett verschiedene Produkte. Während Mineralwasser natürlich rein ist, handelt es sich bei Leitungswasser um ein technisches Erzeugnis. Ein Vergleich von drei Aspekten verdeutlicht das.

Mehr lesen

Risiken der Qualitätsbeeinträchtigung lauern auf den letzten Metern vom Hausanschluss zum Hahn

Leitungswasser gilt als eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland. Doch laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts enthält jede sechste Wasserprobe aus dem Hahn eine Konzentration von Schwermetallen wie Nickel, Blei, Kupfer, Eisen oder Mangan, die über den zulässigen Grenzwerten liegt. Die Gefahren lauern vor allem auf den letzten Metern des Wassers zum Verbraucher – also zwischen dem Hausanschluss (Wasseruhr) und dem Hahn. Auf diesem kurzen Weg können die Stoffe über die Hausleitungen oder Armaturen ins Trinkwasser gelangen, die für Gesunde kein Problem darstellen, aber für immungeschwächte Verbaucher im Falle fakulkativ pathogener Keime kritisch sein könnten.

Mehr lesen

Warum der Vergleich von Leitungs- und Mineralwasser wenig aussagekräftig ist

Die Stiftung Warentest hat im Juli 2019 Leitungswasser und stilles Mineralwasser miteinander verglichen. Das Ergebnis der Warentester: Die Qualität von Leitungswasser sei ebenbürtig oder sogar höher als die von Mineralwasser. Da der Vergleich der beiden Wasserarten nicht auf systematisch vergleichbaren Methoden und Bewertungen basiert, die einen objektiven Prozess der Beurteilung zulassen, haben die von Stiftung Warentest vorgestellten vergleichenden Untersuchungsergebnisse praktisch keine Aussagekraft.

Mehr lesen