Wassertests 2021 und 2020: Stiftung Warentest bestätigt die hohe Qualität von Mineralwasser

Auf die hohe Qualität von Mineralwasser ist Verlass: 26 der 32 getesteten natürlichen Mineralwässer ohne Kohlensäure erhielten im aktuellen Test (Ausgabe 08/2021) nach den von Stiftung Warentest angelegten eigenen Prüfungs- und Bewertungskriterien die Note „sehr gut“ (8) oder gut (18). Dieses überaus erfreuliche Ergebnis bestätigt auch den im letzten Jahr durchgeführten Test bei Mineralwasser. 87 Prozent der Medium Mineralwässer erhielten 2020 die Note sehr gut oder gut.

Diese hervorragenden Ergebnisse dokumentieren die außerordentlich hohe Qualität des Naturproduktes Mineralwasser. Die strengen Vorgaben der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung bilden die Grundlage für diesen hohen Standard. Die Warentester bescheinigen in beiden Tests sämtlichen untersuchten Mineralwässern eine sehr gute mikrobiologische Qualität sowie die Einhaltung aller gesetzlichen Grenzwerte.

Rund ein Drittel ihres täglichen Flüssigkeitsbedarfs von etwa 1,5 Litern decken die Menschen in Deutschland mit natürlichem Mineralwasser. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von fast 134 Litern war das kalorienfreie Mineralwasser auch im Jahr 2020 das beliebteste Kaltgetränk in Deutschland.

Das Naturprodukt Mineralwasser erhält als einziges Lebensmittel in Deutschland eine amtliche Anerkennung. Diese bescheinigt dem natürlichen Durstlöscher, dass das Wasser aus geschützten unterirdischen Quellen stammt und seine Zusammensetzung an Mineralstoffen und Spurenelementen im Rahmen natürlicher Schwankungen konstant ist. Dafür durchläuft Mineralwasser bereits vor Inverkehrbringung mehr als 200 Untersuchungen und Tests. Es darf im Gegensatz zum technischen Produkt Leitungswasser weder aufbereitet noch beispielsweise mit Chlor desinfiziert werden.

Während natürliches Mineralwasser direkt aus der Quelle trinkbar ist, muss Leitungswasser, das zu 70 Prozent aus Grundwasser und zu 30 Prozent aus Oberflächenwasser besteht, in der Regel physikalisch, biologisch und/oder chemisch aufbereitet werden, bevor es von den Wasserversorgern genusstauglich an die Haushalte abgegeben werden kann.

 

 

 

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